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SPURENELEMENTE

 

 

 

 

 

 

Bei ausreichendem Wasserwechsel, so ca. 10% - 15% in der Woche ist die Zugabe von

 

Spurenelementen  nicht notwendig.  

 

Allerdings ist hier zwischen Becken mit wenig Korallenbesatz und solchen mit vielen großen Stöcken schon zu unterscheiden.

 

Ab einem bestimmten Zeitpunkt reicht der Wasserwechsel zur Spurenelemente nicht mehr aus.

 

Spätestens, wenn unerklärbare Mangelerscheinungen beobachtet werden, sollte mit der Dosierung begonnen werden. 

 

Auch ist es nicht jedermanns Sache und oft umständlich, die Prozedur  des Wasserwechsels durchzuführen 

 

und somit sind die diversen Spurenelementmischungen wieder sinnvoll einzusetzen und notwendig.

 

  Hierbei ist es jedoch wichtig, die Dosierung den Gegebenheiten des Korallenbesatzes anzupassen, d.h.,

 

 bei geringem Besatz vielleicht nur die Hälfte der angegebenen Menge und bei starkem Korallenwachstum

 

 vielleicht die doppelte Menge. Alle Dosierungsvorschriften sind nur als Richtwerte anzusehen.

 

Aber in allen Fällen:  

 

ein Zuviel muss immer vermieden werden,

 

 ein Zuwenig schadet nicht.

 

 

 

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Das von uns verwendete Salz ist in der Hauptsache Tropic Marin Pro Reef, 

jedoch wird bei jedem zweiten Wasserwechsel ein anderes Salz genommen wie

das Produkt Reef Crystal, das ATI Corel Ocean pro genommen.

 

Unsere Erfahrung zeigt, dass sich Salze verschiedener Hersteller in ihrer positiven Wirkung  

auf  Organismen ergänzen.

 

Wenn Wasserwechselwasser früher noch immer ausreichend belüftet 

und erst nach Tagen der Reifung verwandt wurde, sind wir, so wie andere auch, dazu 

übergegangen, nach der Klärung des frischen Meerwassers, dieses sofort zu verwenden.

 

 

 

Vielleicht sollte am Rande mal erwähnt werden, dass nicht nur Steinkorallen zur Erlangung von  

Farbigkeit und Wachstum Spurenelemente benötigen, sondern alle im Meer lebenden Organismen,

sodass in jedem Fall die Zugabe von Spurenelementen sinnvoll ist, wenn auf ausreichenden 

Wasserwechsel verzichtet wird.

 

Allerdings gibt es den Trend zur Minimierung der Nährstoffe im Riffaquarium, um möglichst

hellfarbige Steinkorallen zu erhalten.

 

Hier wird mit Phosphatbindern aus industrieller Herstellung oder auch mit natürlichen Zeolithen

der Phosphatgehalt ( nur in Verbindung mit Bakterienwachstum auf dem Zeolithgranulat)

unter die Nachweisgrenze gedrückt. Zeolith als solches nimmt nur die Vorstufen von Nitrat auf.

 

Bei Nitraten war, bzw. ist dies durch das natürliche, bakterielle Reduzieren leicht erreichbar.

Beim Fehlen oder Minimieren dieser Nährstoffe wird das Zuführen von leicht verwertbaren

Nahrungskomponenten immer wichtiger.

 

Seit geraumer Zeit geben wir in unregelmässigen Abständen ein AMINOSÄUREN - Mix, stabilisiert mit Vitaminen -

alternativ eine Stickstoff-/Phosphatdosierung

als Ergänzung des Nahrungsspektrums und zur Vermeidung von Mangelerscheinungen, zu.

 

*

 

Noch'n Merksatz:

Spurenelemente verschiedener Hersteller wirken in

verschiedenen Becken verschieden!

 

 

Unsere Spurenelementemischungen sind zu finden unter: Produkte!

 

Ein Tipp: erfolgreiche  Korallenriffaquarianer nehmen für den Wasserwechsel verschiedene 

Salzmarken im reglmässigen Wechsel. Hierdurch wird der Spurenelementehaushalt der 

verschiedenen Marken ausgeglichen. Wer nach langer Verwendung von nur einer 

Salzmarke einmal diese wechselt, wird ein sprichwörtliches Aufatmen der Organismen bemerken 

- selbst das Wasser scheint klarer zu sein. Das relativiert sich natürlich nach einiger Zeit, 

da das Wasser dann gleichbleibend auf hohem Niveau gehalten wird. 

Höchstes die Zugabe von Spurenelementen wird einen weiteren Einfluss auf die Wasserqualität haben. 

Aber auch hier gilt wie bei der Salzsorte: regelmäßig im Wechsel verschiedene Produkte verwenden! 

( Das sagen wir, obwohl wir eine eigene Spurenelementzusammenstellung produzieren!!!)

 

Wichtig für Spurenelenteanwendungen:

Die Verarbeitung von Spurenelementen durch die Korallen kann nur vollständig stattfinden,

wenn auch gleichzeitig Nährstoffe zur Verfügung gestellt werden.

Ohne Nährstoffe also keine/kaum Erfolge durch die Spuridosierung.

Das kann über eine ausreichende/starke Fütterung der Fische erfolgen oder

muss bei kleinem Fischbesatz durch zugegebene Nährstoffe.

Z. B.  Aminosäuren oder auch die separaten Stickstoff-/Phosphatlösungen,

die der Handel anbietet.

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